Schloss Moritzburg - Hengstparade Moritzburg:

Ausflug zum Schloss Moritzburg bei Dresden

Von unserem Haus "Schmiedeschänke" links abbiegen auf die Boltenhagener Straße, bis zur ersten Kreuzung (Karl-Marx-Str.-Boltenhagenerstr.). Jetzt links einordnen Richtung Flughafen, bis zur nächsten Kreuzung (B97 Flughafenstraße), B97 Hermann-Reichelt-Str., bei AS Dresden-Flughafen (81b) geradeaus weiter auf S81/Wilschdorfer Landstrasse, Folgen Sie dem weiteren Verlauf der S179/Dresdener Strasse in Richtung Moritzburg. Auf der Schloßallee direkt Richtung Schloß Moritzburg zum Parkplatz (Gebührenpflichtig).


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Hengstparade Moritzburg

Kraftvolle Hengste, durchtrainierte Reiter, prächtige Kostüme und atemberaubende Akrobatik: Das versprechen die Hengstparaden im sächsischen Landesgestüt Moritzburg. Sie Sind ein echter Publikumsmagnet, ziehen bis zu 30 000 Besucher an.

Bei den Hengstparaden am 2., 8. und 16 September können die Besucher sich jeweils von 13 bis 17 Uhr auf 19 Schaubilder freuen: Traditionell werden die Paraden mit dem Fanfarenzug und der im Galopp gerittenen Paradepost eröffnet. Altbekannte Klassiker sind die "Kosakenreiterei" und die "Ungarische Post" bei denen die Reiter im vollen Galopp halsbrecherische Darbietungen zeigen, sowie das "Pushballspiel" , eine Art Pferdefußball.
Einzigartig in Moritzburg sind drei Kutschen mit zehn Pferden der Rasse "Schweres Warmblut": " Das sächsische Landesgestüt Moritzburg ist das einzige Gestüt, das diese Züge zeigen kann, denn die Hengste dieser Rasse gibt es in keinem anderen Gestüt. Desweiteren und ganz neu gibt es dieses Jahr eine Show mit historischen Kutschwagen und zwei Kaltblutpyramiden, bei denen je sechs Reiter auf drei Hengsten akrobatisches Geschick beweisen. Die Hengstparaden dienen auch dem Training der Hengste und der Werbung: Die Hengste sollen mit ihren Leistungsdarbietungen Züchter dazu Anregen wieder zur Besamung ihrer Stuten zu nutzen.
Kutschfahrten und Kremserfahrten rund um Schloß Moritzburg
Moritzburg,* 3 St. von Dresden.
Ab Dresden-A., Hauptbahnhof.
Fahrkarte Moritzburg-Eisenberg II. Klasse 1 M, III. Klasse 65 Pf. Zunächst auf der Dresden-Leipziger Bahn bis Radebeul (20 Min.).
Hier umsteigen in den Zug der Sekundärbahn. Dieselbe führt erst eine Strecke neben den Schienengleisen der Leipziger Bahn hin. Blick rechts auf das Spitzhaus; bei der ersten Haltestelle (Weißes Roß) schneidet sie die Dresden-Leipziger Chaussee und führt dann in den romantischen Lößnitzgrund; rechts folgt die Grundmühle, dann die Bönitzschmühle (Elektrizitätswerk), und nun die Haltestelle Lößnitzgrund, schlechtweg „Meierei" genannt (Restauration, (Gondelteich). Die weitere Fahrt bringt uns an der Schefflermühle (rechts) und dem Kurhaus Friedewald (links auf der Hohe) zur Haltestelle Buchholz-Friedewald. Hinter der Kaisermühle wendet sich die Bahn aus dem Lößnitzgrunde links mit bedeutender Steigung und einer großen Kurve heraus. Blick links auf Buchholz; rechts vor uns Dippelsdorf (Haltestelle). Nach Passierung des Dorfes geht die Bahn durch einen tiefen Felseneinschnitt und auf einem Damme durch den Dippelsdorfer Teich. Blick rechts auf Reichenberg (Kirche und Windmühle); vor uns die Türme des Moritzburger Schlosses und der Marktflecken Eisenberg. Das Gleis überschreitet die Dresden-Moritzburger Chaussee und erreicht die Haltestelle Eisenberg-Moritzburg.
Schloß Moritzburg - Kutschfahrten und Kremserfahrten

Eisenberg, Marktflecken.
Gasthäuser: Adams Gasthaus; Au bon marche; Lindengarten; Bahnhofshotel; Hotel Bellevue; Porsthaus; Kaffeegarten zur Goldenen Brezel. Dem Gasthaus Au bon marche gegenüber eine Vorschule für Blinde und die I.andesbeschälanstalt. (Vom 1. Juli bis 1. Februar stehen hier ungefähr 100 Zuchthengste, die in der übrigen Zeit des Jahres auf 26 Beschälstationen im Lande verteilt sind.) Das Königl. Jagdschloß Moritzburg liegt auf einer Insel des 980 m langen und 340 m breiten Schloßteiches und ist von einem Wildgarten umgeben. Es wurde 1542 vom Kurfürsten Moritz durch Hans v. Dehn-Rothfelser errichtet; Kurfürst August führte den Bau weiter und Christian I. vollendete denselben. Johann Georg III. und IV. und August der Starke (besonders der letztere) hielten hier glänzende Jagdfeste ab.
Führungen in Parteien von 20 bis 25 Personen; im Sommer von 8-12 und 1—4 Uhr, Sonntags 8-6 Uhr; im Winter von 10—12 und 1—4 Uhr, Sonntags 11 bis 4 Uhr. Je Person 25, Kinder 10 Pf; geschlossene Gesellschaften über 20 Personen je Person 15 Pf. Schulen über 20 Kinder je Kind 5 Pf. Die Führung durch das Innere beschränkt sich auf die Räume des 1. Stockes und geschieht durch den Herrn Schloßverwalter (Wohnung am Turme rechts).
Schloß Moritzburg - Kutschfahrten und Kremserfahrten
Quellenangaben:
* Meinholds Führer durch Dresdens Umgebung und die Sächsische Schweiz
Kleine Ausgabe Seite 30 - 32

Schöne Ausflugsziele in Sachsen: 
Sächsische Weinstraße

Sächsische Weinstraße ist mit 55 km die kürzeste der sieben bedeutenden deutschen Weinstraßen.
Die Sächsische Weinstraße verläuft rechts der Elbe von Pirna über Wachwitz, Radebeul, Weinböhla, Meißen nach Diesbar-Seußlitz durch das Elbtal. Die Sächsische Weinstraße führt über Landstraßen und Bundesstraßen vorbei an wichtigen Sehenswürdigkeiten der Gegend wie dem Barockgarten Großsedlitz bei Heidenau, Schloss Pillnitz, der Königlichen Weinpresse in Pillnitz, dem Meißner Dom, der Albrechtsburg und der Porzellan-Manufaktur Meißen.
An der Strecke durch das kleinste Weinanbaugebiet von Deutschland liegen etwa 40 Weingüter und Weinrestaurants die Weinproben beim Winzer anbieten.
Jedes Jahr am letzten Augustwochenende finden in Sachsen die Tage des Offen Weingutes statt.

­Weinberg bei Diesbar Seuslitz - Sächsische Weinwanderweg Weinberg bei Meissen - Sächsische Weinwanderweg


Schloss Pillnitz
-im Innern, nur in Abwesenheit der Königlichen Familie zugänglich, Führungen durch den Schlossverwalter, die Kapelle, der Speisesaal mit Fresken von Professor Vogel von Vogelstein,  Kunstmöbel und chinesische Porzellane. Der Schlossgarten, ursprünglich in französischem, chinesisch-japanischem Stile angelegt, ist teilweise in deutsche Anlagen umgewandelt und enthällt eine über 100 Jahre alte, im Freien Lande gezogene Kamelie; unter den Bäumen sind die großen Magnolien, sowie seltene und schöne Koniferen hervorzuheben. Gewächshäuser bieten eine bemerkenswerte Orchideen- und Farnsammlung, im Kuppelhause eine jährlich blühende Dattelpalme; unter den Kalthauspflanzen eine mindestens 200-jährige Banksia serrata.
Der Garten ist in Abwesenheit der Königlichen Familie dem freien Eintritt geöffnet, sonst Führung durch den Schlossportier. Wer die Gewächshäuser besichtigen will, bedarf der Erlaubnis des Hofgärtners und erhält einen Gärtnergehilfen als Führer.